Am Montag, den 20. Juli übernahmen unsere Abschlussschülerinnen und -Schüler die Schule: Der Unterricht wurde gestrichen und der Sportplatz besetzt! Zum Ende ihrer Schulzeit verabschiedete sich der Jahrgang mit einem tollen Fest, bei dem die Schülerinnen und Schüler in mehreren Disziplinen gegen die Lehrkräfte antraten: Parcours, Schubkarren-Rennen, Sackhüpfen und auch „Bleistift-spitzen“ als sportliche Disziplinen, aber auch zwei Quiz hatten sich die Schüler überlegt. Wer wohl am Ende gewonnen hat? Auf jeden Fall alle Beteiligten, da sich auch das Wetter nur von seiner schönsten Seite zeigte.
Im Rahmen eines besonderen Schulprojekts erhielten die sechsten Klassen sportlichen Besuch: Zwei erfahrene Kampfsportler aus der „Bodywerkstatt Perchting“ gestalteten einen praxisnahen Workshop direkt im Klassenverband. Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern Grundlagen der Selbstverteidigung zu vermitteln und ihnen einen Einblick in den Kickboxsport zu geben.
Unter professioneller Anleitung lernten die Jugendlichen, wie sie sich in Konfliktsituationen behaupten und einfache, aber effektive Abwehrtechniken anwenden können. Neben dem Erlernen von Tritten und Schlägen an Pratzen standen vor allem der respektvolle Umgang miteinander, Disziplin und das Stärken des eigenen Selbstbewusstseins im Vordergrund.
Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Eifer und viel Freude dabei. Das Projekt war ein voller Erfolg und hat nicht nur die Fitness, sondern auch den Klassenzusammenhalt gestärkt.
Wer prägt mich? Wie entwickle ich meine Ziele? Was will ich überhaupt im Leben? Und was passiert, wenn diese Ziele nicht erreicht werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Zehntklässler am Dienstag, den 07.07.2026, Gedanken. Unser Referent, Herr Graspointner, Dozent für Soziologie, Psychologie und Politik an der Polizeihochschule, forderte unsere Jugendlichen auf, sich darüber Gedanken zu machen. Und es kamen ganz unterschiedliche Wünsche heraus – so unterschiedlich eben alle sind. Am Ende zeigte er noch auf, warum verschiedene Subkulturen für manche Jugendliche ein Ventil sein können, und dass es dabei natürlich auch problematische Richtungen geben kann.
Während diese Begriffe für viele Jugendliche längst zum festen Wortschatz gehören, hat die ältere Generation mit Aussprache und Bedeutung dieser Anglizismen oft ihre Schwierigkeiten.
Das wollte eine Arbeitsgruppe aus zwölf Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe der Staatlichen Realschule Herrsching ändern. Ihre Lehrkräfte Sandra Totzke und Dominik Nißlein meldeten sie deshalb beim Wettbewerb „WIR“ des Bayerischen Rundfunks an.
Zwei Coaches des BR begleiteten die Realschülerinnen und Realschüler von der ersten Ideensammlung bis hin zum fertigen Ergebnis – einem knapp fünfminütigen Film. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Techniken der Kameraführung sowie der Schnitt- und Tontechnik kennen.
Das Ergebnis überzeugt nicht nur durch seine technische Qualität, sondern vor allem auch inhaltlich.
Ohne Berührungsängste gingen die Jugendlichen ganz natürlich und unbefangen auf die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims Herrsching zu, mit denen sie die Interviews für ihren Film führten. Die Seniorinnen und Senioren zeigten sich dabei ausgesprochen offen und herzlich. Neben den unterschiedlichen Ausdrucksweisen von Jung und Alt ging es auch um Lebenserfahrungen, Liebe und persönliche Tipps. So berichtet ein Senior, dass er schon immer ein Charmeur – also ein „Rizzler“ – gewesen sei, und gemeinsam tauschen sich die Generationen über das Verliebtsein („einen Crush haben“) aus. Die herzliche Atmosphäre zwischen Interviewenden und Interviewten macht den Film besonders sehenswert.
Dass das Projekt zu einer echten Gemeinschaftsaktion wurde, zeigte sich auch bei der Preisverleihung: Gemeinsam machten sich Konrektor Markus Volke, Sandra Totzke und Dominik Nißlein, die Schülerinnen und Schüler sowie die Seniorinnen und Senioren auf den Weg ins Münchner Volkstheater – entsprechend groß war die Aufregung.
Die Jury hatte die Wahl zwischen 13 Beiträgen von Vereinen, Jugendgruppen, AGs und Schulklassen. Jeder einzelne zeigte auf seine Weise, wie Zusammenhalt und Gemeinschaft gelebt werden können.
Die Preisverleihung war für die Gruppe aus Herrsching ein unvergessliches Erlebnis. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Radiomoderatoren Steffi Fischer und Sebastian Winkler. Als Laudatoren traten die Winterolympioniken Tobias Wendl und Tobias Arlt, Schauspieler Adnan Maral sowie Annika Preil von „Anna und die wilden Tiere“ auf.
Und schließlich war es Annika Preil, die die Realschule Herrsching als Gewinnerin des Wettbewerbs verkündete.
In der Würdigung des BR heißt es:
„Euer Beitrag strahlt eine ganz eigene entzückende Wärme aus. Was ihr da eingefangen habt, ist echter Generationendialog: Jugendliche und Senioren, die aufeinandertreffen, ins Gespräch kommen und gemeinsam Zeit verbringen. Genau das ist Zusammenhalt!Besonders beeindruckend ist, mit welcher Souveränität und Frische ihr die Interviews geführt habt. So furchtlos und neugierig auf fremde Menschen zuzugehen, ist alles andere als selbstverständlich. Grafisch ansprechend, witzig und voller echter Momente – Respekt!“
Die Freude und der Stolz über den Wettbewerbssieg waren riesig – nicht zuletzt wegen des Hauptpreises: einer Reise in das ARD-Hauptstadtstudio nach Berlin.
Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!
A. Pfister
Hier könnt ihr einen Beitrag des BR über die RSH sehen und hier findet ihr alle Beiträge der Gewinner des Wettbewerbs.
Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler der IT-Klassen 8A und 8G unserer Schule haben erfolgreich an den ersten beiden Runden des diesjährigen Jugendwettbewerbs Informatik teilgenommen. Vier von ihnen zeigten eine besonders konstante Leistung: Ben Hörhammer, Alexander Türke, Moritz Resch und Moritz Huber erreichten in der ersten Runde eine Anerkennung im Silberlevel. In der anspruchsvolleren zweiten Runde steigerten sie sich weiter und sicherten sich die offizielle Auszeichnung im Silberlevel. Bei dem Wettbewerb geht es darum, algorithmische Probleme zu lösen und erste Programmierstrukturen zu entwickeln. Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihrem Engagement und den vier Schülern zu diesem tollen Erfolg.
Eine solche Aussage erfordert Mut und eine Vision. 6000 Kinder performen gemeinsam Lieder, die von gegenseitiger Liebe und Wertschätzung geprägt sind. Hier sind nur einige Beispiele des aktuellen Programms genannt: Die „Ode an die Freude“ ist ein Loblied auf die Freude, welche die Menschen zu Einheit und Brüderlichkeit aufruft. Das wunderschöne alte Volkslied „Du, du liegst mir im Herzen“ drückt tiefe Sehnsucht aus wie sie auch Stars wie Taylor Swift in ihren Love-Songs thematisieren. „So viel schöner“ fordert uns auf, uns anzunehmen wie wir sind. Lasst uns feiern, dass jeder Mensch etwas hat, was ihn besonders macht!
„…wir lassen alle Kork’n knall’n!“, wenn wir am 18.6.2026 mir allen Chorkids aus vollen Herzen ins TEAM LIEBE einsteigen und uns gegenseitig ermutigen, uns in Liebe zu begegnen!
Auf zu den Affen: das hieß es für die Klasse 5f bei ihrem zweitägigen Biologie-Projekt in der Tierparkschule Hellabrunn in München. Dort beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams mit verschiedenen Affenarten und deren Lebensraum. Das regenreiche Wetter hatte für uns den Vorteil, dass wir nahezu ungestört im Tierpark waren – bei bester Stimmung.
Am ersten Tag wurde sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag die jeweilige Affenart ausführlich beobachtet. Dabei ging es nicht nur um das Spiel- oder Ruheverhalten, sondern auch darum die Tiere etwas besser kennenzulernen. Schnell stellte sich heraus, dass jeder Affe seine Besonderheit hatte: Von den Schimpansen wurden die Schülerinnen und Schüler genau beobachtet, wenn sie vor der Anlage saßen. Andere Affen wiederum zeigten bei der Fütterung ihr ganzes Können an Blödsinn und Lautstärke. Nach der Mittagspause stellten wir schnell fest, dass auch mancher Affe gerne einen kleinen Schlaf am Nachmittag braucht.
Der zweite Tag diente nochmal der Beobachtung. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich auch damit auseinander, wie und warum der Lebensraum der Affen bedroht ist und was sie selbst im Alltag tun können, um etwas zum Schutz der Affenarten beizutragen.
Am Nachmittag besuchten wir dann das lebendige Klassenzimmer. Wir haben uns dort mit bedrohten und geschützten Tierarten auseinandergesetzt und lernten, dass nicht jedes Souvenir aus dem Urlaub den Weg zu uns finden sollte. Anschließend durften ALLE eine Stabschrecke auf die Hand nehmen und krabbeln lassen. Dieses spannende Erlebnis kostete die ein oder den anderen etwas Überwindung.
In der Schule stellten die Teams der Klasse ihre Ergebnisse und ihre beobachtete Affenart in einem kleinen Vortrag vor.
Ziel des Projektes war es, dass die Schülerinnen und Schüler das biologische Arbeiten, dabei besonders das richtige Beobachten, lernen und am lebenden Tier üben können.
Im Rahmen eines kreativen Medienprojekts haben sich unsere Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Literatur vom Expressionismus bis zur Nachkriegszeit auseinandergesetzt. Entstanden sind eindrucksvolle dokumentarische Stop-Motion-Filme, die literarische Strömungen, historische Umbrüche und zentrale Werke dieser Epoche auf innovative Weise sichtbar machen.
Die Filme verbinden analytisches Arbeiten mit künstlerischer Gestaltung und zeigen, wie Literaturgeschichte durch moderne Medien lebendig und erfahrbar werden kann. So eröffnen die Projekte neue Perspektiven auf Texte, Themen und Zeitgeist einer bewegten Epoche der deutschen Literatur.
Magdalena Echtler, Laetitia Thumshirn, Louisa Fiebig, Alina Scheffold, Julia Wittenberger
Unsere Schulsani’s haben beim Wettkampf der Schulsanitäter im Aufsichtsbezirk Oberbayern-West einen erfolgreichen 2. Platz erzielt.
Ausgerichtet wurde der Wettkampf in diesem Schuljahr von der Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen an der Ilm. An 14 Stationen wurden anhand von Teamaufgaben, Fallbeispielen und Wissenstests die Fertigkeiten und der Teamgeist der insgesamt 12 Schulsani-Teams verschiedener Realschulen unter Beweis gestellt. Ob Autounfall, Rettung aus der Höhe, Verletzung im Kraftraum oder diverse Fallbeispiele aus dem Schulalltag – auf die Teams warteten viele Herausforderungen, denen sich immer zwei Mitglieder pro Gruppe stellen mussten.
Mit dieser hervorragenden Platzierung hat sich unser Team für die Bayerische Meisterschaft der Schulsanitäter qualifiziert, die im Juli in Puchheim stattfinden wird. Wir wünschen viel Erfolg und sagen Danke für Euren Einsatz!
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